Meine Erfahrungen und Qualifikationen sind über viele Jahre hinweg aus sehr unterschiedlichen Lebensphasen entstanden. Rückblickend erkenne ich einen roten Faden in meinem beruflichen und persönlichen Weg: Mich haben schon immer komplexe Zusammenhänge fasziniert – zunächst in der Informatik, später in internationalen Organisationen und heute in der Begleitung von Menschen.
Meine Erfahrungen und Qualifikationen
… und was ich daraus gelernt habe
Lernzeit:
Diplom-Informatiker
(Technische Universität München)
Schwerpunkt: parallele Komplexitätstheorie
Denken lernen und Komplexität verstehen
Das Studium der Informatik hat mich nicht nur fachlich geprägt. Es hat mich gelehrt, komplexe Systeme zu verstehen, unterschiedliche Einflussfaktoren zu erkennen und nach den Zusammenhängen hinter dem Offensichtlichen zu suchen.
Führungszeit:
16 Jahre bei Intel haben meine berufliche und persönliche Entwicklung nachhaltig geprägt.
Ausgehend von einer technischen Ausbildung führte mich mein Weg über Vertrieb, Key Account Management und internationale Führungsaufgaben bis in das Business Development für Europa, den Mittleren Osten und Afrika.
Verantwortung übernehmen
Mit jeder neuen Verantwortung wurden die Aufgaben komplexer – von fachlichen Entscheidungen über die Führung internationaler Teams bis hin zur Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kulturen und Organisationen.
Schaffenszeit:
Mit der Gründung der dedicom GmbH begann für mich nicht nur der Aufbau eines Unternehmens, sondern auch ein intensiver persönlicher Entwicklungsweg.
Über fünfzehn Jahre wuchs aus einer Idee gemeinsam mit vielen engagierten Menschen ein Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden.
Unternehmertum leben
Mit dem Unternehmen wuchs auch die Verantwortung – und damit die Erkenntnis, dass persönliche Entwicklung keine private Angelegenheit ist, sondern Teil guter Führung.
Die Entwicklung eines Unternehmens beginnt mit der Entwicklung des Unternehmers.
Position ersetzt keine Reife.
Mit den Jahren wurde dieser Gedanke zu meinem inneren Kompass.
Denn jede persönliche Begrenzung wirkt irgendwann auch auf das Unternehmen und auf die Menschen, die Verantwortung mittragen.
Schöpferzeit:
Während des Aufbaus meines Unternehmens suchte ich immer wieder nach Formen der Zusammenarbeit, die Menschen mehr Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum ermöglichen.
Vieles davon entstand zunächst aus Intuition. Ich war überzeugt, dass Menschen ihr Potenzial entfalten können, wenn sie Vertrauen erleben, Verantwortung übernehmen dürfen und ihren eigenen Beitrag gestalten können.
Mit der Übergabe meines Unternehmens habe ich erfahren, dass Verantwortung eines Unternehmers nicht nur bedeutet, ein Unternehmen aufzubauen, sondern auch den richtigen Zeitpunkt zum Loslassen zu erkennen – und darauf zu vertrauen, dass andere ihren eigenen Weg erfolgreich gestalten können.
Verantwortung besteht nicht darin, unentbehrlich zu sein.
Sie besteht darin, die Voraussetzungen zu schaffen, damit nachfolgende Unternehmer:innen ihren eigenen Weg erfolgreich weitergehen können.
Über meine Unternehmensübergabe berichtete auch die IHK für München und Oberbayern im Beitrag „Die Kunst loszulassen“.
Verantwortung gestalten
Erst Jahre nach der Gründung begegnete ich Konzepten wie Agilität, agilem Mindset und selbstorganisierten Teams. Dabei wurde mir bewusst, dass vieles, was wir bereits lebten, längst einen Namen hatte.
Gleichzeitig erkannte ich, dass gute Ideen allein nicht genügen. Ich wusste oft, wohin ich wollte – aber nicht immer, wie der Weg dorthin aussehen konnte. Die Begleitung durch erfahrene Menschen half mir, Zusammenhänge besser zu verstehen und meine Erfahrungen mit Modellen wie Spiral Dynamics integral und anderen entwicklungsorientierten Ansätzen zu verbinden.
Mit den Jahren wurde mir dabei etwas Grundsätzliches klar:
Kultur entsteht nicht durch Methoden. Sie entsteht durch das tägliche Handeln der Menschen, die Verantwortung tragen.
Und daraus folgte für mich eine zweite Erkenntnis:
Unternehmenskultur ist der Spiegel der Menschen, die sie gestalten.
Wer Kultur verändern möchte, kommt an der eigenen Entwicklung nicht vorbei.
So schließt sich für mich der Kreis:
Vom Verstehen komplexer Systeme über internationale Verantwortung bis zur Begleitung von Menschen geht es für mich bis heute um dieselbe Frage:
Wie entsteht Entwicklung?
Mehr darüber, wie ich heute begleite,
findest du auf der Seite Arbeitsweise.
Entwicklungszeit:
Mit dem Verkauf meines Unternehmens begann für mich eine neue Phase des Lernens.
Ich vertiefte mich in Modelle und Methoden, die menschliche Entwicklung aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.
Unter anderem:
- Social Architect (Spiral Dynamics integral)
- Integrale Entwicklung (AQAL)
- Mediale Lebensbegleitung
- Aufstellungsarbeit (in Ausbildung)
- Emotion Code Practitioner (in Ausbildung)
- Gasthörerstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit den Schwerpunkten Philosophie, Ethik, Bewusstseinsforschung und Kommunikationswissenschaft
Nicht auf der Suche nach einer weiteren Methode.
Sondern nach einem tieferen Verständnis dessen, was menschliche Entwicklung ermöglicht.
Leben entfalten
Je mehr ich lernte,
desto deutlicher wurde mir,
wie begrenzt jede einzelne Sichtweise ist.
Und gleichzeitig,
wie wertvoll jede von ihnen sein kann.
Heute suche ich nicht mehr nach der einen richtigen Methode.
Mich interessiert,
welche Perspektive einem Menschen
im jeweiligen Moment
wirklich weiterhilft.
Vielleicht entsteht Entwicklung genau dort,
wo wir bereit sind,
uns zu öffnen,
um neuen Perspektiven zu begegnen.
Nicht um mehr zu wissen.
Sondern um dem Leben immer wieder
mehr Raum zu geben,
sich zu entfalten.
Vielleicht ist Lebensreife genau das:
Dem Leben immer wieder neu zu erlauben,
sich zu entfalten.
Was daraus für meine heutige Begleitung
entstanden ist, beschreibe ich unter Lebensreife.
Mein Kompass
Ich glaube heute – nach allem, was ich bisher lernen und erfahren durfte, …
… dass Entwicklung Beziehung braucht.
… dass jeder Mensch mehr ist als seine Geschichte.
… dass Neugier weiter führt als Gewissheit.
… dass jede Perspektive uns einen weiteren Teil der Wirklichkeit sichtbar macht.
… dass Wahrnehmung weiter führt als vorschnelle Bewertung.
… dass Verantwortung mit der Bereitschaft beginnt, die eigene Wirkung zu erkennen.
… dass nachhaltige Veränderung dort beginnt, wo Offenheit wachsen darf.
… dass Lebensreife wächst, wo das Leben sich weiter entfalten darf.
Vielleicht ist genau darin Lebensreife zu finden.
Wenn du das Gefühl hast, dass dein eigener Weg gerade nach Klärung ruft,
findest du hier mehr über meine Begleitung.
